Dienstag, 25. März 2014

Woche Nummer 1 (17.03.-21.03.2014



Woche Nummer 1 (17.03.-21.03.2014)

Montags hatten wir nur vormittags Sprachkurs, danach stand uns der Tag frei zur Verfügung. Einige ruhten sich aus, andere gingen überlebenswichtige Dinge wie Eistee, Cola und Schokolade in der Stadt kaufen. ;-)
Am Dienstagmorgen besichtigten wir unsere Arbeitsplätze und nachmittags gab es 4 Stunden Sprachkurs am Stück, bevor wir am Abend in das kleine Fitnesscenter und in die Sporthalle der Schule durften. Da das Kind der Friseur-Cheffin krank wurde, wurden Sarah und ich mittwochs zu Desi, Jenny und Selina im Verkauf geschickt.
So hieß es erstmal schon um 07:30 Uhr anfangen, statt um 8 Uhr. Nach 45 Minuten rum stehen durften wir 5 Brote belegen, und wurden dann „auf Bereitschaft“ vor das Kiosk gesetzt. Dort saßen wir zweieinhalb Stunden, ehe wir noch einmal Brote schmieren durften, nur um uns weitere 75 Minuten hinsetzten zu können. Um 11:40 Uhr wurden wir dann (endlich) in die Mittagspause geschickt. Zudem wurde uns für den Mittag freigegeben, was unsere sichtlich „zufriedenen“ Gemüter beruhigte.
Am nächsten Morgen war die Cheffin des Friseursalons ab 9 Uhr doch wieder da. So konnten Desi, Sarah und Jenny, die zuvor 5 Kilometer zur Cafeteria des Krankenhauses in der Stadt liefen, um wieder weggeschickt zu werden, doch noch etwas Abwechslung bekommen. Selina und ich blieben im Verkauf im Schulkiosk und hatten immerhin etwas mehr zu tun als am Vortag. Wirklich Lust auf den Verkauf hatte ich persönlich am Ende des Tages nicht mehr. Zum Glück hatte ich mich vor Beginn des Praktikums schon für den Verbleib im Friseursalon gemeldet, was Jenny und Desi nach ihrem ersten Tag dort dann auch wollten.
Freitag war mein erster Tag als Friseur-Praktikant. Nach einer halben Stunde im Eck sitzen und nichts tun bekamen wir je einen Frisier-Kopf, welchem wir zu unserer späteren Freude eine Dauerwelle verpassen durften. Immerhin waren wir gut beschäftigt. Und so verging unsere erste Arbeitswoche am Freitag um 13 Uhr (für einige wohl „Gott sei dank!“). Mein Fazit: Ich persönlich habe kaum Probleme hier, und die Beschwerden und Maulereien der Gruppe werden an der Zahl langsam weniger. Die Qualität des W-Lan-Netzes hier im Wohnheim ist so ziemlich das einzige, das selbst mich nervt. Morgen fahren wir für das Wochenende an den Balaton (Plattensee), mal schauen, wie das wird.

Josh

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