Woche Nummer 1 (17.03.-21.03.2014)
Montags hatten wir nur
vormittags Sprachkurs, danach stand uns der Tag frei zur Verfügung. Einige
ruhten sich aus, andere gingen überlebenswichtige Dinge wie Eistee, Cola und
Schokolade in der Stadt kaufen. ;-)
Am Dienstagmorgen
besichtigten wir unsere Arbeitsplätze und nachmittags gab es 4 Stunden
Sprachkurs am Stück, bevor wir am Abend in das kleine Fitnesscenter und in die
Sporthalle der Schule durften. Da das Kind der Friseur-Cheffin krank wurde,
wurden Sarah und ich mittwochs zu Desi, Jenny und Selina im Verkauf geschickt.
So hieß es erstmal schon um
07:30 Uhr anfangen, statt um 8 Uhr. Nach 45 Minuten rum stehen durften wir 5
Brote belegen, und wurden dann „auf Bereitschaft“ vor das Kiosk gesetzt. Dort
saßen wir zweieinhalb Stunden, ehe wir noch einmal Brote schmieren durften, nur
um uns weitere 75 Minuten hinsetzten zu können. Um 11:40 Uhr wurden wir dann
(endlich) in die Mittagspause geschickt. Zudem wurde uns für den Mittag
freigegeben, was unsere sichtlich „zufriedenen“ Gemüter beruhigte.
Am nächsten Morgen war die
Cheffin des Friseursalons ab 9 Uhr doch wieder da. So konnten Desi, Sarah und
Jenny, die zuvor 5
Kilometer zur Cafeteria des Krankenhauses in der Stadt
liefen, um wieder weggeschickt zu werden, doch noch etwas Abwechslung bekommen.
Selina und ich blieben im Verkauf im Schulkiosk und hatten immerhin etwas mehr
zu tun als am Vortag. Wirklich Lust auf den Verkauf hatte ich persönlich am
Ende des Tages nicht mehr. Zum Glück hatte ich mich vor Beginn des Praktikums
schon für den Verbleib im Friseursalon gemeldet, was Jenny und Desi nach ihrem
ersten Tag dort dann auch wollten.
Freitag war mein erster Tag
als Friseur-Praktikant. Nach einer halben Stunde im Eck sitzen und nichts tun
bekamen wir je einen Frisier-Kopf, welchem wir zu unserer späteren Freude eine
Dauerwelle verpassen durften. Immerhin waren wir gut beschäftigt. Und so
verging unsere erste Arbeitswoche am Freitag um 13 Uhr (für einige wohl „Gott
sei dank!“). Mein Fazit: Ich persönlich habe kaum Probleme hier, und die
Beschwerden und Maulereien der Gruppe werden an der Zahl langsam weniger. Die
Qualität des W-Lan-Netzes hier im Wohnheim ist so ziemlich das einzige, das
selbst mich nervt. Morgen fahren wir für das Wochenende an den Balaton
(Plattensee), mal schauen, wie das wird.
Josh
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