Die 3.Woche (31.03. - 06.04.2014)
Nach allen Geschehnissen am Wochenende war die Stimmung auf dem absoluten Tiefpunkt. Die Praktika wurden für einen Termin bei der Schulärztin unterbrochen. Und so kam, was kommen musste: nach einem einzigen "Ich will nachhause"-Konzert montags, traf sich die komplette Gruppe am Dienstagabend. Es wurde eine Mail von Herrn Seibel gelesen und dann kam der Satz, der für die Hälfte der Gruppe erlösend war: "Übermorgen geht Frau Muranka wieder nach Deutschland. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr mit geht oder ob ihr die nächsten 11 Tage hier noch bestehen wollt."
So fuhr Frau Muranka am Donnerstagabend mit Jamie, Desi, Kevin und Jenny über Nacht mit dem Bus zurück. Am Mittwoch wurde sich noch bei einem Gesprächstermin von Eva, Herr Budai und Herr Stegner verabschiedet.
Der Freitagmorgen war schon seltsam, wenn man nur noch zu zweit morgens raus muss. Es war echt zu ruhig ohne die am Vorabend gegangenen. Frau Kwasnys Stimmung war auch nicht die beste, um es harmlos auszudrücken, denn man kann sich denken, was geschah. Das von 7 Uhr auf 7:15 Uhr verschobene Frühstück verpennten Kilian und ich komplett. So hielt Frau Kwasnys Laune den ganzen Tag an. Die zwei verbliebenen Mädels gingen mittags mit ihr reiten, wir zwei Jungs blieben im Schulwohnheim zum Chillen, gingen jedoch in dieser Zeit zum TESCO ein paar Snacks kaufen.
Samstags fuhren wir mit Eva, Herrn Budai und Laszló nach Budapest, um das Parlament besichtigen und noch Shoppen gehen zu können. Die Führung durch das Parlament fand ich bisher viel interessanter als jedes Museum oder Schloss, in denen wir bisher waren. Leider schaffte ich es nicht ein Foto von der echten Stefanskrone zu schießen, welche mich so fasziniert, da sie sich in der großen Kuppel des Parlaments befindet, in der fotographieren verboten ist.
Um 13:30 Uhr ging es dann wieder ins West End-Einkaufszentrum. Nach einer, Entschuldigung, Fressorgie im McDonalds teilten wir uns auf und hatten bis 18:30 Uhr Zeit zum shoppen. Alles was ich jedoch fand war eine Kaffeetasse. Jedoch probierten Kilian und ich das Kinder-Schokoladen-Eis, was ich für meinen Teil offiziell zu meiner neuen Lieblings-Eis-Sorte erkläre!
Abends ging es dann wieder ins Schulwohnheim.
Am Sonntag hatten wir einen Tag zum Ausschlafen. Aber aus irgendeinem Grund schlief ich nur bis 10. Um 14 Uhr trafen wir uns zum Mittagessen im nur 400 Meter entfernten Restaurant "Nautilus", welches tatsächlich etwas von einem U-Boot hatte. Dem Essen dort kann ich wohl im Namen alle Bestnoten geben! Ist echt zu empfelen!
So verlief unsere 3.Woche in Ungarn. Aus 9 Leuten wurden 10 und dann nur noch 5. Ich habe zwar auch etwas über die Zustände hier gescholten und gesagt, es steht positive Dinge 4:10 negative Dinge, kann aber sagen, dass ich melancholisch bin, dass es doch nur noch eine Woche ist. Ich habe mich langsam an das leben hier gewöhnt und muss werde mich wohl in Deutschland wieder integrieren müssen.
Josh


























