Montag, 31. März 2014

Samstag, 29.03

Heute haben wir um 7 Uhr gefrühstückt damit wir um 7:45 Uhr mit den Bus losfahren konnten. Wir fuhren ca. 2 1/2 std. nach Szeged um den Nationalpark von Ópusztaszer zu besichtigen. Dort angekommen besichtigten wir zuerst das Geschichtshaus mit einem großen rundum Panoramabild. Im Anschluss daran erfuhren wir etwas über ein Denkmal und Berühmtheiten Ungarn's. Als wir damit fertig waren sahen wir uns sogenannte Jurten an und wurden darauf aufmerksam gemacht, uns eine Bürgermeisterwahl anzusehen, allerdings war dies natürlich nur gespielt. Nachdem wir uns an einem kalten Buffet bedient hatten, sahen wir uns alte Bauernhäuser an und im Anschluss daran noch eine alte Windmühle.



Da das Wetter so schön war hatten wir alle keine Lust mehr uns diesen Park anzusehen und wollten lieber in den Wasserpark fahren. Leider wurde dieser Plan durch den Verlust von Desiree's Handy um eine Stunde verschoben. Zum Glück haben es Jamie und Kevin wieder gefunden. Im Wasserpark haben wir uns in Gruppen zusammengetan, solange bis wir uns um halb acht alle wieder getroffen haben. Nachdem alle fertig mit duschen und anziehen waren, stiegen wir in den Bus ein und machten uns auf den Heimweg. Ca. 50 km vor Dabas hatten wir dann eine Reifenpanne, da der Busfahrer starke Schlangenlinien fuhr, platze uns der hintere Reifen während der Fahrt, mitten auf der Autobahnzu. Da es noch ein kleines Stück bis zum nächsten Parkplatz war, mussten sich alle auf die Rechte Seite des Busses stellen damit wir mit einem kaputten Reifen bis zum Parkplatz weiterfahren konnten.



Als Jamie und Kevin helfen wollten den Reifen zu wechseln, da es so schien, dass der Busfahrer selbst eher weniger Ahnung davon hatte, wurde Jamie von ihm mit "baszd meg" (Bedeutung: "fick dich") beleidigt Als nach 1 1/2 Stunden der Reifen endlich gewechselt war, waren alle froh endlich wieder weiter zu fahren, auch wenn wir ein mulmiges Gefühl dabei hatten. Einzigst Jamie weigerte sich mit solch einem unsicheren Bus und einer derartigen Fahrweise des Fahrers wieder einzusteigen. Nach einer Diskussion mit Herr Budai, bei der er Jamie als "dumm" bezeichnet weil er sich weigerte einzusteigen, telefonierte er mit Frau Muranka, die, wie wir danach erst erfuhren, bereits angereist war und in der Schule auf uns wartete. Da es letztendlich  keine andere Möglichkeit gab nach Hause zu kommen, mussten schließlich alle mehr oder weniger freiwillig mit dem selben Fahrzeug weiterfahren. Als wir dann endlich in der Schule ankamen, wartete Frau Maranka bereits auf uns. Um 1 Uhr früh endete der Tag für die meisten von uns.

Dienstag, 25. März 2014

Ein Wochenende am Balaton (Plattensee)



                        Ein Wochenende am Balaton (Plattensee)


Am Samstag mussten wir ziemlich früh aufstehen, um unsere Sachen zu packen. Nach dem der Bus beladen war und alle eingestiegen waren, fuhren wir zu unserem ersten Reiseziel, einem Nationalgedenkpark. Dort  erfuhren wir einiges über die Revolution 1848/49. Unter anderem auch etwas über gefallene Soldaten in den Kriegen. Im Anschluss daran fuhren wir zum sogenannten Don Chapel, dort wurde uns die Gedenkstätte der gefallenen Soldaten im 2. Weltkrieg gezeigt und uns erzählt wie sie versuchten, die Russen davon abzuhalten Ungarn zu besetzen, sind aber leider kläglich gescheitert.



Danach fuhren wir einige Zeit bis wir schließlich in der Stadt Veszprém ankamen und dort uns ein schönes Burgviertel anschauten. In dieser Stadt gab es auch einen 40 Meter tiefen Brunnen, zu dem uns eine Geschichte erzählt wurde. In dieser hieß es, dass bei einem großen Brand das Feuer mit Wein aus dem Keller eines Mönchs gelöscht werden musste, weil aus dem Brunnen kein Wasser kam.



Anschließend fuhren wir in das Balatonplaza um dort zu Mittag zu essen.
Als alle damit fertig waren ging es weiter zu einem Museum in dem Porzellan und Münzen ausgestellt waren. Dort durften wir uns auch kleine Souvenirmünzen selbst prägen. Gegen 15 Uhr erhielten wir dann eine kleine Führung durch die Herender Porzellanmanufaktur, wo uns gezeigt wurde wie Porzellan geformt und bemalt wird.

Nach dem sich manche noch ein Andenken aus Porzellan gekauft hatten, fuhren wir weiter an den Balaton, dort legten wir nur einen kurzen stopp ein um zu sehen wie warm das Wasser ist. Als wir festgestellt hatten, dass es zu kalt zum Baden ist fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft. Im Hof angekommen wurde uns Mitgeteilt, dass es mal wieder einige Planänderungen gab. Zunächst einmal durften wir zum Abendessen kein Lagerfeuer machen, dann gab es in den meisten Zimmern keine Heizung und zu guter letzt in den Zimmern unten noch nicht einmal heißes Wasser zum duschen. Nachdem dieser Schock von uns allen Verdaut war, kochten unser Busfahrer und Herr Budai für uns ein Abendessen. Zum Schluss konnten wir den Abend noch mit einem kleinen Lagerfeuerchen ausklingen lassen.



Nach einer ziemlich verfrohrenen Nacht gab es von Herr Budai und dem Busfahrer ein Frühstück für uns. Das Wetter des Tages passte relativ gut zu der Laune von uns allen, es war kalt und verregnet. Unser erstes Reiseziel für Sonntag war das Schloss Festetics. In diesem Schloss gab es ein Museum durch welches wir geführt wurden. Dieses Schloss hatte mehrere Ausstellungen zu bieten. Unter anderem von Kutschen, Modelleisenbahnen und ausgestopften Tieren.

 


Nachdem wir was zu Mittag gegessen hatten, waren alle so müde, dass die meisten im Bus einschliefen. Gefühlte Stunden später fuhren wir in das Heimatdorf von Herr Budai und besuchten seinen Vater. Durch den Regen und den Wind war uns Allen so kalt, dass niemand mehr Lust hatte sich noch etwas anderes anzusehen. Nur ein par hatten sich getraut von einer Naturquelle etwas Wasser abzuschöpfen und mitzunehmen.



Anschließend beschlossen wir, uns auf den Weg zur Fähre zu machen und geradewegs nach Dabas zu fahren. Dort angekommen aßen wir Spaghetti Cabonara, gekocht von Jamie und Jenny, gingen duschen und legten uns schlafen.

Von Jenny Leonarcik, Jamie Hans und Desiree Hey

Woche Nummer 1 (17.03.-21.03.2014



Woche Nummer 1 (17.03.-21.03.2014)

Montags hatten wir nur vormittags Sprachkurs, danach stand uns der Tag frei zur Verfügung. Einige ruhten sich aus, andere gingen überlebenswichtige Dinge wie Eistee, Cola und Schokolade in der Stadt kaufen. ;-)
Am Dienstagmorgen besichtigten wir unsere Arbeitsplätze und nachmittags gab es 4 Stunden Sprachkurs am Stück, bevor wir am Abend in das kleine Fitnesscenter und in die Sporthalle der Schule durften. Da das Kind der Friseur-Cheffin krank wurde, wurden Sarah und ich mittwochs zu Desi, Jenny und Selina im Verkauf geschickt.
So hieß es erstmal schon um 07:30 Uhr anfangen, statt um 8 Uhr. Nach 45 Minuten rum stehen durften wir 5 Brote belegen, und wurden dann „auf Bereitschaft“ vor das Kiosk gesetzt. Dort saßen wir zweieinhalb Stunden, ehe wir noch einmal Brote schmieren durften, nur um uns weitere 75 Minuten hinsetzten zu können. Um 11:40 Uhr wurden wir dann (endlich) in die Mittagspause geschickt. Zudem wurde uns für den Mittag freigegeben, was unsere sichtlich „zufriedenen“ Gemüter beruhigte.
Am nächsten Morgen war die Cheffin des Friseursalons ab 9 Uhr doch wieder da. So konnten Desi, Sarah und Jenny, die zuvor 5 Kilometer zur Cafeteria des Krankenhauses in der Stadt liefen, um wieder weggeschickt zu werden, doch noch etwas Abwechslung bekommen. Selina und ich blieben im Verkauf im Schulkiosk und hatten immerhin etwas mehr zu tun als am Vortag. Wirklich Lust auf den Verkauf hatte ich persönlich am Ende des Tages nicht mehr. Zum Glück hatte ich mich vor Beginn des Praktikums schon für den Verbleib im Friseursalon gemeldet, was Jenny und Desi nach ihrem ersten Tag dort dann auch wollten.
Freitag war mein erster Tag als Friseur-Praktikant. Nach einer halben Stunde im Eck sitzen und nichts tun bekamen wir je einen Frisier-Kopf, welchem wir zu unserer späteren Freude eine Dauerwelle verpassen durften. Immerhin waren wir gut beschäftigt. Und so verging unsere erste Arbeitswoche am Freitag um 13 Uhr (für einige wohl „Gott sei dank!“). Mein Fazit: Ich persönlich habe kaum Probleme hier, und die Beschwerden und Maulereien der Gruppe werden an der Zahl langsam weniger. Die Qualität des W-Lan-Netzes hier im Wohnheim ist so ziemlich das einzige, das selbst mich nervt. Morgen fahren wir für das Wochenende an den Balaton (Plattensee), mal schauen, wie das wird.

Josh

Sonntag, 23. März 2014

Der Tag im Strudelhaus 21.03.2014

Am Freitag waren wir mit Frau Kwasny und Herrn Budai in einem Strudelhaus in Dabas Sári.
Dort haben wir gelernt, wie man Strudelteig macht und durften sogar mithelfen. Zwei Frauen, die dort


gearbeitet haben, zeigten uns, wie man den Teig richtig verarbeiten muss. Danach durften wir selbst einen Strudelteig machen.








 Als der Strudelteig fertig gebacken war, durften wir unseren ersten Strudel probieren. Wie wir dann mit allem fertig waren sind wir noch in das Haus neben dran gegangen und haben uns dort noch die Ausstellung angekuckt




 Von Selina, Sarah und Fr.Kwasny


Mittwoch, 19. März 2014

Unser Tag in Budapest

Gegen 10 Uhr fuhren wir etwa eine Stunde mit dem Bus nach Budapest. Dort empfing uns der Schuldirektor für eine Führung durch Buda und Pest. Um zum Burgviertel zu gelangen mussten wir mit den U-Bahnen fahren, welche unter der Donau hindurch führten. Dort angekommen stellten wir fest, dass es sehr windig war. :) Unser erstes Ziel war die Matthiaskirche. Diese Kirche war von außen schon so schön, dass wir uns entschlossen, sie von innen zu betrachten. Wir waren von innen so begeistert, dass wir erst mal einige Bilder machen mussten. 


 Matthiaskirche von außen

 Matthiaskirche von innen
 
 Nationalgalarie

Der Matthiasbrunnen


Nachdem wir das Burgviertel besichtigt hatten, fuhren wir mit einer der ältesten U-Bahnen, zum sogenannten Heldenplatz,welcher uns ein wenig an Berlin erinnerte. Auch hiervon wurden wieder eifrig Fotos geschossen. :) Alle mussten lachen, als an uns ein Amphibienbus vorüber fuhr.

Der Heldenplatz


Am Ende unserer Tour besuchten wir für 2 Stunden das größte Einkaufszentrum Budapest's.
Von Jenny Leonarcik, Desiree Hey und Jamie Hans.

Dienstag, 18. März 2014


Dabas, Samstag 15.03.14

Am Samstag gegen 9 Uhr liefen wir zu einer Kirche um den Nationalfeiertag der Ungarn mit beizuwohnen.
Als wir ankamen fing ein Pfarrer an, eine Rede zu halten und liefen danach durch die Kirche um einen Kranz zu begutachten. Als wir rauskamen konnten wir mit einer Bimmel-Bahn zum Rathausplatz fahren. Anschließend gab es noch eine weitere Rede vom Bürgermeister und vom Ehrenbürger. Nach der Rede des Bürgermeisters wurden 3 Preise verliehen, unteranderem für Ehrenbürger und den Umweltschutz. Als die Preise verliehen wurden und die Reden zu ende waren, wurde ein Kranz an einem Denkmal zum Nationalfeiertag der Ungarn niedergelegt. Nach der Niederlegung wurde aus einer alten Kanone 3 mal gefeuert um es offiziell zu machen. Später gingen wir dann in die Mensa des Gymnasiums um dort zu essen. Danach liefen wir zurück zum Internat und konnten noch ein bisschen Chillen, bis zum Abendessen. Zum Abendessen haben Jamie, Kilian und ich Spagetti Carbonara gekocht. Das Essen hat allen geschmeckt, gegen 8 waren alle fertig mit dem essen und wir haben im Zimmer wie jeden Abend Musik gehört, mit den Boxen die Jamie mitgenommen hat.

von Kilian und Kevin













Samstag, 15. März 2014

Ankommen und die ersten 2 Tage (12.03.-14.03.)


Der Airbus A319 - Standartflieger nach Budapest
Das Schulwohnheim
30.250,00 Forint (~ca. 98,30 Euro)

  Während der Zugfahrt von Mannheim nach Stuttgart herrschte eine leicht mulmige Stimmung. Einige hatten Angst vor dem bevorstehenden Flug, aber der Hauptgrund war wohl das Verabschieden von Freunden und Verwandten. Nach einer Stunde "Entspannen" im Flughafen kamen wir zur Gepäckabgabe, der Flug ging um 17:55 Uhr. Beim Start wurde es stressig, da es für viele der erste Flug war, jedoch entspannten sich alle, zumindest äußerlich. Um 19:20 Uhr landeten wir in Budapest und nach 20 Minuten Warten auf die Koffer ging es mit einem "Luxus-Bus" direkt zum Schulwohnheim nach Dabas. Wir Jungs hatten Glück mit den Betten, die im Verhältnis zu denen der Mädchen richtig weich und gemütlich waren. Über die Hygiene im Bad lässt sich jedoch streiten.... .

Am nächsten Morgen verpennten wir Jungs erstmal trotz mehrerer  Wecker das pünktlich-um-7-Uhr-zum-Frühstück-gehen. Danach besuchten wir eine große Schulversammlung zum Nationalfeiertag Ungarns (am 15.03.1848 begannen die Unnabhängigkeitsdemonstrationen gegen die Habsburger Herrschaft). Im Anschluss gab es eine Führung durch die Schule, die Herr Stegner, der Direktor, höchstpersönlich übernahm.
Mit unserer Ungarischlehrerin erkundeten wir nach dem Mittagessen Dabas. Im TESCO-Supermarkt am Stadtrand wechselten wir unsere Euros in Forint um und besorgten uns erstmal "Nervennahrung" (in Form von Pepsi-Cola in meinem Fall). Auf dem Rückweg besuchten wir noch den kleinen Tante Emma-Laden in der Parallelstraße, ehe es zurück zur Schule ging. Dort angekommen gab es eine kurze Pause, und dann die erste Sprachkursstunde in Magyarország (Ungarn auf ungarisch ;-) ).

Freitagmorgen geschah das selbe wie Donnerstags. Wir verpennten - wenn wir diesmal auch schneller aus der Pötte kamen - die 7 Uhr. Nach einem schnellen aber angenehmen Frühstück wurden wir kurz vor der ganzen Schule vorgestellt. Daraufhin durften wir die Arbeiten der Schüler zur gerade hier laufenden Projektwoche sehen, und auch mitmachen. So durfte ich mich am Styling-Kopf bei den Friseuren, bei welchen ich auch ins Praktikum starte, in der Sporthalle beim Balancieren, so wie beim Bauchtanz versuchen.
Anschließend gab es weitere 90 Minuten Sprachkurs und danach Mittagessen. Frau Kwasny, Jamie, Jenny und Desiree fuhren für das Wochenende einkaufen. In dieser Zeit bis zum Abendessen hatten wir Freizeit. Kilian, Kevin und ich besuchten wir den Discounter SPAR.
Also wenn man mich fragt, war es bis jetzt recht erträglich bis mittelgut. Mit der Meinung steh ich wohl alleine da, aber meine Ansprüche sind sowieso nicht so hoch ;-P.

Josh