Ankommen und die ersten 2 Tage (12.03.-14.03.)
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| Der Airbus A319 - Standartflieger nach Budapest |
| Das Schulwohnheim |
| 30.250,00 Forint (~ca. 98,30 Euro) |
Während der Zugfahrt von Mannheim nach Stuttgart herrschte eine leicht mulmige Stimmung. Einige hatten Angst vor dem bevorstehenden Flug, aber der Hauptgrund war wohl das Verabschieden von Freunden und Verwandten. Nach einer Stunde "Entspannen" im Flughafen kamen wir zur Gepäckabgabe, der Flug ging um 17:55 Uhr. Beim Start wurde es stressig, da es für viele der erste Flug war, jedoch entspannten sich alle, zumindest äußerlich. Um 19:20 Uhr landeten wir in Budapest und nach 20 Minuten Warten auf die Koffer ging es mit einem "Luxus-Bus" direkt zum Schulwohnheim nach Dabas. Wir Jungs hatten Glück mit den Betten, die im Verhältnis zu denen der Mädchen richtig weich und gemütlich waren. Über die Hygiene im Bad lässt sich jedoch streiten.... .
Am nächsten Morgen verpennten wir Jungs erstmal trotz mehrerer Wecker das pünktlich-um-7-Uhr-zum-Frühstück-gehen. Danach besuchten wir eine große Schulversammlung zum Nationalfeiertag Ungarns (am 15.03.1848 begannen die Unnabhängigkeitsdemonstrationen gegen die Habsburger Herrschaft). Im Anschluss gab es eine Führung durch die Schule, die Herr Stegner, der Direktor, höchstpersönlich übernahm.
Mit unserer Ungarischlehrerin erkundeten wir nach dem Mittagessen Dabas. Im TESCO-Supermarkt am Stadtrand wechselten wir unsere Euros in Forint um und besorgten uns erstmal "Nervennahrung" (in Form von Pepsi-Cola in meinem Fall). Auf dem Rückweg besuchten wir noch den kleinen Tante Emma-Laden in der Parallelstraße, ehe es zurück zur Schule ging. Dort angekommen gab es eine kurze Pause, und dann die erste Sprachkursstunde in Magyarország (Ungarn auf ungarisch ;-) ).
Freitagmorgen geschah das selbe wie Donnerstags. Wir verpennten - wenn wir diesmal auch schneller aus der Pötte kamen - die 7 Uhr. Nach einem schnellen aber angenehmen Frühstück wurden wir kurz vor der ganzen Schule vorgestellt. Daraufhin durften wir die Arbeiten der Schüler zur gerade hier laufenden Projektwoche sehen, und auch mitmachen. So durfte ich mich am Styling-Kopf bei den Friseuren, bei welchen ich auch ins Praktikum starte, in der Sporthalle beim Balancieren, so wie beim Bauchtanz versuchen.
Anschließend gab es weitere 90 Minuten Sprachkurs und danach Mittagessen. Frau Kwasny, Jamie, Jenny und Desiree fuhren für das Wochenende einkaufen. In dieser Zeit bis zum Abendessen hatten wir Freizeit. Kilian, Kevin und ich besuchten wir den Discounter SPAR.
Also wenn man mich fragt, war es bis jetzt recht erträglich bis mittelgut. Mit der Meinung steh ich wohl alleine da, aber meine Ansprüche sind sowieso nicht so hoch ;-P.
Josh

Hallo Danke für die ersten Informationen aus Dabas, immerhin ist der Himmel blau...
AntwortenLöschenDie Realität ist vielleicht manchmal einfach real...
Ich wünsch Ihnen eine erfolgreichen Aufenthalt.
Peter Seibel