Ein
Wochenende am Balaton (Plattensee)
Am Samstag mussten wir ziemlich früh aufstehen, um unsere
Sachen zu packen. Nach dem der Bus beladen war und alle eingestiegen waren, fuhren
wir zu unserem ersten Reiseziel, einem Nationalgedenkpark. Dort erfuhren wir einiges über die Revolution
1848/49. Unter anderem auch etwas über gefallene Soldaten in den Kriegen. Im
Anschluss daran fuhren wir zum sogenannten Don Chapel, dort wurde uns die
Gedenkstätte der gefallenen Soldaten im 2. Weltkrieg gezeigt und uns erzählt
wie sie versuchten, die Russen davon abzuhalten Ungarn zu besetzen, sind aber
leider kläglich gescheitert.
Danach fuhren wir einige Zeit bis wir schließlich in der
Stadt Veszprém ankamen und dort uns ein schönes Burgviertel anschauten. In
dieser Stadt gab es auch einen 40
Meter tiefen Brunnen, zu dem uns eine Geschichte erzählt
wurde. In dieser hieß es, dass bei einem großen Brand das Feuer mit Wein aus
dem Keller eines Mönchs gelöscht werden musste, weil aus dem Brunnen kein
Wasser kam.
Anschließend fuhren wir in das Balatonplaza um dort zu
Mittag zu essen.
Als alle damit fertig waren ging es weiter zu einem Museum
in dem Porzellan und Münzen ausgestellt waren. Dort durften wir uns auch kleine
Souvenirmünzen selbst prägen. Gegen 15 Uhr erhielten wir dann eine kleine
Führung durch die Herender Porzellanmanufaktur, wo uns gezeigt wurde wie
Porzellan geformt und bemalt wird.
Nach dem sich manche noch ein Andenken aus Porzellan gekauft
hatten, fuhren wir weiter an den Balaton, dort legten wir nur einen kurzen
stopp ein um zu sehen wie warm das Wasser ist. Als wir festgestellt hatten,
dass es zu kalt zum Baden ist fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft. Im Hof
angekommen wurde uns Mitgeteilt, dass es mal wieder einige Planänderungen gab.
Zunächst einmal durften wir zum Abendessen kein Lagerfeuer machen, dann gab es
in den meisten Zimmern keine Heizung und zu guter letzt in den Zimmern unten
noch nicht einmal heißes Wasser zum duschen. Nachdem dieser Schock von uns
allen Verdaut war, kochten unser Busfahrer und Herr Budai für uns ein
Abendessen. Zum Schluss konnten wir den Abend noch mit einem kleinen
Lagerfeuerchen ausklingen lassen.
Nach einer ziemlich verfrohrenen Nacht gab es von Herr Budai
und dem Busfahrer ein Frühstück für uns. Das Wetter des Tages passte relativ
gut zu der Laune von uns allen, es war kalt und verregnet. Unser erstes
Reiseziel für Sonntag war das Schloss Festetics. In diesem Schloss gab es ein
Museum durch welches wir geführt wurden. Dieses Schloss hatte mehrere
Ausstellungen zu bieten. Unter anderem von Kutschen, Modelleisenbahnen und ausgestopften
Tieren.
Nachdem wir was zu Mittag gegessen hatten, waren alle so
müde, dass die meisten im Bus einschliefen. Gefühlte Stunden später fuhren wir
in das Heimatdorf von Herr Budai und besuchten seinen Vater. Durch den Regen
und den Wind war uns Allen so kalt, dass niemand mehr Lust hatte sich noch
etwas anderes anzusehen. Nur ein par hatten sich getraut von einer Naturquelle etwas Wasser abzuschöpfen und mitzunehmen.
Anschließend beschlossen wir, uns auf den Weg zur Fähre zu machen und geradewegs nach Dabas zu fahren. Dort angekommen aßen wir Spaghetti Cabonara, gekocht von Jamie und Jenny, gingen duschen und legten uns schlafen.
Anschließend beschlossen wir, uns auf den Weg zur Fähre zu machen und geradewegs nach Dabas zu fahren. Dort angekommen aßen wir Spaghetti Cabonara, gekocht von Jamie und Jenny, gingen duschen und legten uns schlafen.






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