Dienstag, 25. März 2014

Ein Wochenende am Balaton (Plattensee)



                        Ein Wochenende am Balaton (Plattensee)


Am Samstag mussten wir ziemlich früh aufstehen, um unsere Sachen zu packen. Nach dem der Bus beladen war und alle eingestiegen waren, fuhren wir zu unserem ersten Reiseziel, einem Nationalgedenkpark. Dort  erfuhren wir einiges über die Revolution 1848/49. Unter anderem auch etwas über gefallene Soldaten in den Kriegen. Im Anschluss daran fuhren wir zum sogenannten Don Chapel, dort wurde uns die Gedenkstätte der gefallenen Soldaten im 2. Weltkrieg gezeigt und uns erzählt wie sie versuchten, die Russen davon abzuhalten Ungarn zu besetzen, sind aber leider kläglich gescheitert.



Danach fuhren wir einige Zeit bis wir schließlich in der Stadt Veszprém ankamen und dort uns ein schönes Burgviertel anschauten. In dieser Stadt gab es auch einen 40 Meter tiefen Brunnen, zu dem uns eine Geschichte erzählt wurde. In dieser hieß es, dass bei einem großen Brand das Feuer mit Wein aus dem Keller eines Mönchs gelöscht werden musste, weil aus dem Brunnen kein Wasser kam.



Anschließend fuhren wir in das Balatonplaza um dort zu Mittag zu essen.
Als alle damit fertig waren ging es weiter zu einem Museum in dem Porzellan und Münzen ausgestellt waren. Dort durften wir uns auch kleine Souvenirmünzen selbst prägen. Gegen 15 Uhr erhielten wir dann eine kleine Führung durch die Herender Porzellanmanufaktur, wo uns gezeigt wurde wie Porzellan geformt und bemalt wird.

Nach dem sich manche noch ein Andenken aus Porzellan gekauft hatten, fuhren wir weiter an den Balaton, dort legten wir nur einen kurzen stopp ein um zu sehen wie warm das Wasser ist. Als wir festgestellt hatten, dass es zu kalt zum Baden ist fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft. Im Hof angekommen wurde uns Mitgeteilt, dass es mal wieder einige Planänderungen gab. Zunächst einmal durften wir zum Abendessen kein Lagerfeuer machen, dann gab es in den meisten Zimmern keine Heizung und zu guter letzt in den Zimmern unten noch nicht einmal heißes Wasser zum duschen. Nachdem dieser Schock von uns allen Verdaut war, kochten unser Busfahrer und Herr Budai für uns ein Abendessen. Zum Schluss konnten wir den Abend noch mit einem kleinen Lagerfeuerchen ausklingen lassen.



Nach einer ziemlich verfrohrenen Nacht gab es von Herr Budai und dem Busfahrer ein Frühstück für uns. Das Wetter des Tages passte relativ gut zu der Laune von uns allen, es war kalt und verregnet. Unser erstes Reiseziel für Sonntag war das Schloss Festetics. In diesem Schloss gab es ein Museum durch welches wir geführt wurden. Dieses Schloss hatte mehrere Ausstellungen zu bieten. Unter anderem von Kutschen, Modelleisenbahnen und ausgestopften Tieren.

 


Nachdem wir was zu Mittag gegessen hatten, waren alle so müde, dass die meisten im Bus einschliefen. Gefühlte Stunden später fuhren wir in das Heimatdorf von Herr Budai und besuchten seinen Vater. Durch den Regen und den Wind war uns Allen so kalt, dass niemand mehr Lust hatte sich noch etwas anderes anzusehen. Nur ein par hatten sich getraut von einer Naturquelle etwas Wasser abzuschöpfen und mitzunehmen.



Anschließend beschlossen wir, uns auf den Weg zur Fähre zu machen und geradewegs nach Dabas zu fahren. Dort angekommen aßen wir Spaghetti Cabonara, gekocht von Jamie und Jenny, gingen duschen und legten uns schlafen.

Von Jenny Leonarcik, Jamie Hans und Desiree Hey

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